Heimische Paprika
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Paprika sind mittlerweile aus der regionalen Küche gar nicht mehr wegzudenken. Jedes Jahr freuen wir uns auf die farbenfrohen, geschmacklich so intensiven frischen Schoten, die ab März endlich wieder saisonal verfügbar sind. Thomas, unser Obst und Gemüsebauer aus Glindow, baut sie für uns im Gewächshaus an und „muss sich gerade sehr ran halten“, wie er selbst sagt, um die große Nachfrage nach Paprika zu bedienen.

Paprika aus Werder an der Havel

Da die Paprikapflanze ursprünglich aus tropischen, also warmen Klimaverhältnissen stammt, wird sie hierzulande für gewöhnlich im Gewächshaus angebaut, um sicher zu gehen, dass sie bei eventuellen Frösten nicht erfriert. Unsere Paprika werden zu 100% ökologisch, ganz ohne den Einsatz von Pestiziden oder anderen chemischen Mitteln, angebaut. Sie stammen aus den Gewächshäusern in Werder, von unserem Obst – und Gemüsebauern Thomas Behrendt. Er achtet äußerst streng darauf, dass keine Chemikalien zum Einsatz kommen und die Paprika ganz natürlich und ursprünglich reifen können, bis sie schließlich von Hand geerntet und direkt vor eure Haustür geliefert werden.

Gelbe Paprika aus Werder
Thomas Behrendt
Knackige Paprika und andere regionale Leckereien

Vielfalt

Farblich und auch in Form und Größe sind Paprika sehr verschieden und unwahrscheinlich vielfältig. Wusstet ihr zum Beispiel, dass es nicht nur gelbe, orangene, rote und grüne Paprika, sondern auch schwarze, violette und weiße Sorten gibt? Formen variieren von rund, flach über dreieckig, herzförmig bis spitz. Die Form des Paprika ist ein Sortenmerkmal wohingegen die Farbe ein Reifeindiz der Frucht ist.“ Grüne Paprika zum Beispiel sind noch unreif“ Erklärt Thomas. Sie werden gerade auf Grund ihres charakteristischen herben Geschmacks und ihrer besonderen Frische unreif geerntet. „Das sie unreif sind bedeutet aber nicht, dass man sie nicht essen kann. Bohnen und Erbsen werde ja auch unreif verzehrt“, fügt er hinzu. Gelbe, orangene oder rote Paprika hingegen konnten an den Pflanzen länger ausreifen und schmecken daher milder, beinahe lieblich – süßlich. 

Farbe als Reifeindiz

Nützliches Zusatzwissen über Paprika

  • Paprika ist bei uns in Brandenburg erst seit 1950 so richtig beliebt geworden. Vorher war dieses exotische Gemüse, aus den Tropen Amerikas, schlichtweg zu scharf für unseren Brandenburger Gaumen.
  • In der Frucht ( dem Nährgewebe, den Kernen und Fruchtwänden ) bildet sich das sogenannte Capsaicin, welches einen großen Hitze – und Schmerzreiz auslöst. Das typische „Brennen“ bei scharfem Essen.
  • Aus diesem Grund nannte man den Paprika damals auch „spanischen Pfeffer“.
  • Die nötige „Entschärfung“ gelang schließlich 1950 durch die Ungarn, denen die Paprika auch ihren Namen verdanken.
  • Vorher hielten die Menschen die Paprikapflanze auch gern als Zierpflanze, auf Grund ihrer vielfältigen Früchte.
  • Paprika ist, botanisch betrachtet, keine Schote sondern eine Beere.

Ob nun Beere oder Schote, sie hat frisch, knackig und aromatisch zu sein. Aus der Heimat muss sie kommen! Genau wie unsere guten Paprika, aus Werder an der Havel. Diese liefern wir dir, in verschieden Form – und Farbvariationen, direkt bis vor die Haustür.

Knackige Farbvielfalt für deine Box:

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